Mein Freiwilligendienst in Kundapur

Ende Mai habe ich das Flugzeug betreten dass mich in meine neue, vorruebergehende Heimat gebracht hat.

Zuvor hatte ich mich bei der Organisation AFS fuer den neuen Freiwilligendienst weltwaerts  beworben. Das BMZ foerdert seit Januar 08 junge Erwachsene die einen entwicklungspolitischen Freiwilligendienst absolvieren moechten. Aufgrund des Projektangebotes der Organisation entschied ich mich dafuer ein Jahr in Indien zu verbringen.

Unter dem Namen "Oekologische Clubs" konnte ich mir zwar nichts konkretes vorstellen, war aber von der Idee,  Jugendlichen das Umweltbewusstsein naeher zu bringen, angetan.

Wie wichtig dieses Thema hier ist, habe ich bis dato nur geahnt und nun auf erschreckende Weise feststellen muessen.

Kundapura Kundapura

Seit Anfang Juni lebe ich nun in Kundapur einer kleinen Stadt an der Westkueste Suedindiens.

Ich bin froh hier gelandet zu sein, waere ich laenger in Bangalore, der Hauptstadt Karnatakas geblieben, der Kulturschock waere vermutlich nicht ausgeblieben! Bangalore ist eine riesige, chaotische Stadt mit gnadenloser Armut, deren schoene Seite ich an dem einen Tag, den ich dort verbracht habe, nicht gefunden habe.

So war ich dann doch ziemlich beruhigt als ich in Kundapur ankam. Eine Kleinstadt mit ca. 30 000 ueberwiegend freundlichen und hilfsbereiten Einwohnern.

Die Menschen hier sind sehr interessiert an diesen Auslaendern, die Monat fuer Monat hier einfallen und nach einer Woche "Vorbereitung" in alle Regionen Indiens ausschwaermen um an verschiedenen Projekten teilzunehmen.